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Best-Practice Reihe erfolgreich fortgesetzt 
Flächenrevitalisierung als Chance für die Stadtentwicklung

Knapp 60 Gäste fanden sich im Ludwigshafener Ernst-Bloch-Zentrum ein, um sich die abwechslungsreichen Vorträge zum Thema anzuhören.

 

Flussräume haben im Städtebau immer eine besondere Rolle gespielt. Auch in der Metropolregion Rhein Neckar spielt das Leben am Fluss in der Stadtentwicklung eine immer zentralere Rolle. In Ludwigshafen wird die Wiederentdeckung des Rheins als Lebensader der Stadt neben dem Projekt Zollhofhafen vor allem am Rheinufer Süd deutlich.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Frau Dr. Eva Lohse, der Oberbürgermeisterin Ludwigshafens, die die anwesenden Gäste begrüßte. Nach der Vorstellung der „Best-Practice“- Initiative von Dagmar Gebhardt von IBL Umwelt- und Biotechnik GmbH folgten interessante Vorträge. So verdeutlichte Dr. Thomas Ott von IUWA GmbH die übergeordneten Aufgaben und Ziele des intelligenten Flächenmanagements im politisch-wissenschaftlichen Kontext.

Klaus Dillinger von W.E.G. Ludwigshafen am Rhein mbH erläuterte Strategien und Konzepte der Wirtschaftsförderung in Ludwigshafen, bevor Bernd Schulz von Re2area mit seinem Vortrag über integrative Strategien zur Standortoptimierung vorgenutzer Industrieareale näher ins Detail ging. Jürgen Bonecke von ARCADIS Consult beleuchtete die umwelttechnischen Aspekte im Zuge einer Flächenrevitalisierung und Detelf Tuttlies von der GAG Ludwigshafen ging in seinem Beitrag „Stadt-Zukunft entwickeln: Rheinufer Süd und Parkinsel“ auf zwei konkrete Beispiele in Ludwigshafen ein.

Abschluss und Höhepunkt der Veranstaltung war die Besichtigung des Rheinufers Süd, bei der vor Ort die ehemaligen Industriebrachen besichtigt werden konnten, die im Sinne einer zivilen Konversion in attraktive Wohngebiete umgewandelt werden.

Die Hafennutzungen auf der benachbarten Parkinsel werden sukzessive in Wohnraum inmitten einer grünen Idylle umgewandelt. Nicht nur Planer sehen in der Rheinlage die künftige 1a Wohnlage in Ludwigshafen. Denn eine großzügige Bebauung ermöglicht den Ausblick in alle Himmelsrichtungen, auf den Rhein, das Mannheimer Schloss und die  Rheinpromenade.

In einem ausgesuchten Bauquartier soll neben hohen städtebaulichen und architektonischen Ansprüchen auch der Ressourcenschonung bei diesem Zukunftsprojekt Rechnung getragen werden. Aus diesem Grund ist auf einem 2 ha großen Baufeld ein „Nullemissions-Quartier“ geplant. Es soll das anspruchsvolle Ziel verfolgen, einen möglichen Weg für die Energieversorgung der Zukunft zu demonstrieren.

Die hohe Besucherzahl sprach für sich: Das Interesse der Gäste an der Thematik war groß, genauso wie die Begeisterung über die Vorträge.