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Deutsche Delegation reist nach Urumqi 

Prof. Dr. Liesegang nimmt an Kick-Off-Meeting zum Thema  "Meeting the Resource Efficiency Challenge in a ClimAte SensiTive Dryland Megacity Environment – Urumqi as a Model City for Central Asia" (RECAST Urumqi – Ressourceneffizienz als Schlüssel zur nachhaltigen Megastadtentwicklung in Trockenräumen: Urumqi als Modellstadt für Zentralasien) in Urumqi teil

Das BMBF-Projekt, bei dem auch UKOM beteiligt ist, konzentriert sich auf die Hauptstadt der Autonomen Region Xinjiang im äußersten Nordwesten Chinas. Das rasche Wachstum dieser Trockengebietsmetropole an der alten Seidenstraße beruht auf den immensen Rohstoffvorkommen der Region (v.a. Kohle, Erdöl, Erdgas). Zentrales Ziel des transdisziplinären Projektes ist die Entwicklung sowie Implementierung von Strategien und Instrumenten zur Förderung der Nachhaltigkeit von Urumqi. Im Zentrum des bewusst breit angelegten Projektes stehen die drei Schlüsselkreisläufe - Wasser, Energie, Abfall. Diese Entwicklungsprozesse sollen in den folgenden Förderungsphasen umgesetzt und begleitet werden. Gegenwärtig sind die Voraussetzungen für die Einführung neuer und nachhaltiger Strukturen in Urumqi sehr günstig, da die umgebenden Gemeinden in der Region Changji mit der Stadt zu „U-Chang“ verschmolzen werden. Diese Reorganisation erfordert umfassende Umstrukturierungen innerhalb der  Stadtverwaltung, welche zur Einführung nachhaltiger Konzepte optimal genutzt werden können.